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	<title>Kommentare fuer psyfessional</title>
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	<description>Das schwarze Buch 2.0</description>
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		<title>Kommentar zu Die Karwoche 2012 von Frau Hysti</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/417/comment-page-1#comment-791</link>
		<dc:creator>Frau Hysti</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 18:35:50 +0000</pubDate>
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		<description>Wunderbar durchgeknallt und spannend wie ein Adventska(r)lender. Leider aber nur mit 6 Türchen! 

Kleiner Tipp für`s nächste Jahr: Es heißt nicht Karwoche, sondern &lt;a href=&quot;http://cdn1.spiegel.de/images/image-335298-galleryV9-ijgi.jpg&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ka-Woche&lt;/a&gt;!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar durchgeknallt und spannend wie ein Adventska(r)lender. Leider aber nur mit 6 Türchen! </p>
<p>Kleiner Tipp für`s nächste Jahr: Es heißt nicht Karwoche, sondern <a href="http://cdn1.spiegel.de/images/image-335298-galleryV9-ijgi.jpg" rel="nofollow">Ka-Woche</a>!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Gespräch von psycho</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/408/comment-page-1#comment-789</link>
		<dc:creator>psycho</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:50:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;wie üblich beim nachbehandelten Text hier die ehemals handschriftliche Rohfassung:&lt;/i&gt;

&lt;b&gt;8.9.11 19:28 &lt;/b&gt; Wie ist das eigentlich, fragte er den Professor, wenn so ein Flaschengeist grad keine Wünsche erfüllen muss; hat der dann frei? Geht der dann mit seinen Kumpels zum Tanzen? Und wenn er dann wieder ran muss, muss er dann alles stehen und liegen lassen in seiner Dimension und rüberhasten zum Gebieter?
Ach, weißt Du, meinte der Professor, im Grunde ist es doch ein ganz schön plattes Weltbild, das die Ökos da haben. Ein verzweifelter Festklammerversuch von Leuten, die nicht mit Veränderungen umgehen können.
Die zukünftige Welt, die sie sich vorstellen, können sie sich in ihrer eingeschränkten Phantasie nicht lebenswert machen und darum rauben sie in ihrem rücksichtslosen Egoismus künftigen Generationen die Chance, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Diese Bestrebungen zwängen sie anderen mit ebendieser/der &lt;b&gt;26:42 jetzt hab ich zwei Typen mühevoll in den Nachtbus bugsiert um festzustellen, dass sie damit nicht fahren wollten, zzumindest stiegen sie, nachdem sie bezahlt hatten, wieder aus &lt;/b&gt; anthropozentrischen Vision/Mär/Geschichte auf, die Menschheit würde/werde sich hungernd in völkerwandernden Kriegen gegenseitig zermürben, bis sie sich ihrer klimatischen Lebensbedingungen selbst entledigt und so den Exitus des Homo Sapiens besiegelt &lt;b&gt;12.9. 19:37&lt;/b&gt; hätten/haben würden/werden.
&lt;b&gt;13.9. 9:51 &lt;/b&gt;Wer der Öko-/eigenen Ideologie nicht folgt, wird nicht mit argumentativen Überzeugungsansätzen bedacht, sondern aus einer arrogant pseudoaristokratischen Position heraus zum teuflischen Weltzerstörer herabgestuft.
&lt;b&gt;15:50 deleatur &lt;/b&gt;Und das nur, weil man sich in großspuriger/-mannssüchtiger Selbverständlichkeit alles als einem/sich zustehend nimmt, was möglich ist, während sie durch freiwilligen Selbstverzicht eine virtuelle Verantwortung übernehmen.
&lt;b&gt;15.9. 18:50 &lt;/b&gt;Wer gibt denen/ihnen denn das Recht, sich als was besseres zu gerieren/fühlen, nur weil sie die geistige Rafinesse besitzen, auf wissenschaftlicher Logik basierende Hypothesen über weit in der Zukunft liegende Ereignisse anzustellen, und die charakterliche Größe, diese in moralische Handlungsweisen umzusetzen, deren eventuell so &lt;b&gt;24:47&lt;/b&gt; verhinderte Konsequenzen sie sowieso erst nach ihrem statistischen Ableben aufträten/zu Tage träten. 
&lt;b&gt;22.9. 19:11 &lt;/b&gt; Und das nur, weil man wohlgemerkt dem evolutionären Plan folgend – auch umsetzt, was möglich ist. Wo köme denn sonst der ganze Wohlstand her, in dem sie sich selbstgerecht fortschrittsasketisch hinstellen und einen selbst aungebauten vegetarischen Braten in einem Solar-/Sonnenöflein backen, mit dem sie den Hunger in der dritten Welt stillen wollen.
Sie haben sich dazu entschlossen, ihr Leben in einer unglaublich unpraktischen Weise führen zu wollen, meinetwegen/nun gut, aber sie können nicht von mir verlangen, mich genauso dumm zu verhalten.
Wenn man freiwillig auf alles verzichtet, was das Leben angenehmer macht, nimmt sich das alles halt jemand anders.
&lt;b&gt;23.9. 9:40 &lt;/b&gt;Es ist doch kein Konzept, lediglich auf Verdacht allem zu entsagen, was möglicherweise irgendwelchen hehren Idealen widersprechen könnte – und das auch noch in einer so fernen Zukunft, dass dies per se nicht verifizierbar ist.Erstaunlich, zugegeben, wenn man es trotzdem durchhält, abstrakt-irreale/unerfahrbare Lebensbedingungen &lt;b&gt;abstrakte bis irreale Lebensbedingungen anderer&lt;/b&gt; zur Grundlage für moralisches Handeln und daraus folgenden Selbstverzicht zu machen.
&lt;b&gt;25.9. 19:40 &lt;/b&gt;Das mag unter diesen Bedingungen zwar gut und richtig sein, die eigentliche Frage ist aber, wie weit ist man verpflichtet vorauszudenken, um seine moralischen Handlungen zu begründen &lt;b&gt;Handlungen moralisch zu überprüfen&lt;/b&gt;.
Welches Ausmaß an Mittelbarkeit ist von einem zu erwarten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>wie üblich beim nachbehandelten Text hier die ehemals handschriftliche Rohfassung:</i></p>
<p><b>8.9.11 19:28 </b> Wie ist das eigentlich, fragte er den Professor, wenn so ein Flaschengeist grad keine Wünsche erfüllen muss; hat der dann frei? Geht der dann mit seinen Kumpels zum Tanzen? Und wenn er dann wieder ran muss, muss er dann alles stehen und liegen lassen in seiner Dimension und rüberhasten zum Gebieter?<br />
Ach, weißt Du, meinte der Professor, im Grunde ist es doch ein ganz schön plattes Weltbild, das die Ökos da haben. Ein verzweifelter Festklammerversuch von Leuten, die nicht mit Veränderungen umgehen können.<br />
Die zukünftige Welt, die sie sich vorstellen, können sie sich in ihrer eingeschränkten Phantasie nicht lebenswert machen und darum rauben sie in ihrem rücksichtslosen Egoismus künftigen Generationen die Chance, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Diese Bestrebungen zwängen sie anderen mit ebendieser/der <b>26:42 jetzt hab ich zwei Typen mühevoll in den Nachtbus bugsiert um festzustellen, dass sie damit nicht fahren wollten, zzumindest stiegen sie, nachdem sie bezahlt hatten, wieder aus </b> anthropozentrischen Vision/Mär/Geschichte auf, die Menschheit würde/werde sich hungernd in völkerwandernden Kriegen gegenseitig zermürben, bis sie sich ihrer klimatischen Lebensbedingungen selbst entledigt und so den Exitus des Homo Sapiens besiegelt <b>12.9. 19:37</b> hätten/haben würden/werden.<br />
<b>13.9. 9:51 </b>Wer der Öko-/eigenen Ideologie nicht folgt, wird nicht mit argumentativen Überzeugungsansätzen bedacht, sondern aus einer arrogant pseudoaristokratischen Position heraus zum teuflischen Weltzerstörer herabgestuft.<br />
<b>15:50 deleatur </b>Und das nur, weil man sich in großspuriger/-mannssüchtiger Selbverständlichkeit alles als einem/sich zustehend nimmt, was möglich ist, während sie durch freiwilligen Selbstverzicht eine virtuelle Verantwortung übernehmen.<br />
<b>15.9. 18:50 </b>Wer gibt denen/ihnen denn das Recht, sich als was besseres zu gerieren/fühlen, nur weil sie die geistige Rafinesse besitzen, auf wissenschaftlicher Logik basierende Hypothesen über weit in der Zukunft liegende Ereignisse anzustellen, und die charakterliche Größe, diese in moralische Handlungsweisen umzusetzen, deren eventuell so <b>24:47</b> verhinderte Konsequenzen sie sowieso erst nach ihrem statistischen Ableben aufträten/zu Tage träten.<br />
<b>22.9. 19:11 </b> Und das nur, weil man wohlgemerkt dem evolutionären Plan folgend – auch umsetzt, was möglich ist. Wo köme denn sonst der ganze Wohlstand her, in dem sie sich selbstgerecht fortschrittsasketisch hinstellen und einen selbst aungebauten vegetarischen Braten in einem Solar-/Sonnenöflein backen, mit dem sie den Hunger in der dritten Welt stillen wollen.<br />
Sie haben sich dazu entschlossen, ihr Leben in einer unglaublich unpraktischen Weise führen zu wollen, meinetwegen/nun gut, aber sie können nicht von mir verlangen, mich genauso dumm zu verhalten.<br />
Wenn man freiwillig auf alles verzichtet, was das Leben angenehmer macht, nimmt sich das alles halt jemand anders.<br />
<b>23.9. 9:40 </b>Es ist doch kein Konzept, lediglich auf Verdacht allem zu entsagen, was möglicherweise irgendwelchen hehren Idealen widersprechen könnte – und das auch noch in einer so fernen Zukunft, dass dies per se nicht verifizierbar ist.Erstaunlich, zugegeben, wenn man es trotzdem durchhält, abstrakt-irreale/unerfahrbare Lebensbedingungen <b>abstrakte bis irreale Lebensbedingungen anderer</b> zur Grundlage für moralisches Handeln und daraus folgenden Selbstverzicht zu machen.<br />
<b>25.9. 19:40 </b>Das mag unter diesen Bedingungen zwar gut und richtig sein, die eigentliche Frage ist aber, wie weit ist man verpflichtet vorauszudenken, um seine moralischen Handlungen zu begründen <b>Handlungen moralisch zu überprüfen</b>.<br />
Welches Ausmaß an Mittelbarkeit ist von einem zu erwarten</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zitat des Zeitpunkts &#8220;Ausschlusskriterium&#8221; von psycho</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/393/comment-page-1#comment-788</link>
		<dc:creator>psycho</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:52:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Ich möchte da doch nochmal den Schluß umstellen, dass der sich näher anfühlt:&lt;/i&gt;
Per Versammlungsentschluss beschloss der Ausschuss abschließend, ausschließlich Schlüsse aus Einschlüssen an Aufschlüssen einzubeziehen, die verschlossenen Geographen auch anschließend noch erschließbar sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ich möchte da doch nochmal den Schluß umstellen, dass der sich näher anfühlt:</i><br />
Per Versammlungsentschluss beschloss der Ausschuss abschließend, ausschließlich Schlüsse aus Einschlüssen an Aufschlüssen einzubeziehen, die verschlossenen Geographen auch anschließend noch erschließbar sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Troja von psycho</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/398/comment-page-1#comment-787</link>
		<dc:creator>psycho</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:13:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psyfessional.de/archiv/398#comment-787</guid>
		<description>Das geht doch nicht an der Sache vorbei, denn fast trifft es schon wieder den Kernpunkt: Du hast recht im Bezug auf das Kommunikationsmodell, diese ungewollte Kommunikation ist hier auch Kommunikation, da es den von Dir gezeigten Kanal gibt.
Nur &lt;i&gt;darfst&lt;/i&gt; Du diesen geeigneten Empfänger nicht benutzen und mir schon garnicht willentliche oder wissentliche Kommunikation unterstellen.
Du könntest ja auch mit geeigneten Hörverstärkern aus dem Nachbarhaus das Kratzen und Schaben meiner Schreibfeder aufzeichnen und genialerweise so gut interpretieren, dass Du weißt, was ich geschrieben habe. Auch das darfst Du nicht. Und ob es dann ein Brief ist, weißt Du trotzdem erst, wenn ich ihn zum Briefkasten bringe.

Es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das geht doch nicht an der Sache vorbei, denn fast trifft es schon wieder den Kernpunkt: Du hast recht im Bezug auf das Kommunikationsmodell, diese ungewollte Kommunikation ist hier auch Kommunikation, da es den von Dir gezeigten Kanal gibt.<br />
Nur <i>darfst</i> Du diesen geeigneten Empfänger nicht benutzen und mir schon garnicht willentliche oder wissentliche Kommunikation unterstellen.<br />
Du könntest ja auch mit geeigneten Hörverstärkern aus dem Nachbarhaus das Kratzen und Schaben meiner Schreibfeder aufzeichnen und genialerweise so gut interpretieren, dass Du weißt, was ich geschrieben habe. Auch das darfst Du nicht. Und ob es dann ein Brief ist, weißt Du trotzdem erst, wenn ich ihn zum Briefkasten bringe.</p>
<p>Es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Troja von Tobias Wichtrey</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/398/comment-page-1#comment-786</link>
		<dc:creator>Tobias Wichtrey</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 07:03:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psyfessional.de/archiv/398#comment-786</guid>
		<description>Ein kleiner Kommentar, der am Thema vorbeigeht, da ich dir in der Sache eh zustimme:

Wenn du &quot;ihr Arschlöcher!&quot; tippst, kann dieses Tippen mit einem geeigneten Empfänger elektromagnetischer Wellen doch empfangen werden, oder? Und man kann daraus ersehen, was du getippt hast, oder?

Ist dann nicht das Tippen alleine schon eine Art Rundfunk?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Kommentar, der am Thema vorbeigeht, da ich dir in der Sache eh zustimme:</p>
<p>Wenn du &#8220;ihr Arschlöcher!&#8221; tippst, kann dieses Tippen mit einem geeigneten Empfänger elektromagnetischer Wellen doch empfangen werden, oder? Und man kann daraus ersehen, was du getippt hast, oder?</p>
<p>Ist dann nicht das Tippen alleine schon eine Art Rundfunk?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Karwochenspecial, Weltwärts von psycho</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/385/comment-page-1#comment-781</link>
		<dc:creator>psycho</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:42:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psyfessional.de/archiv/385#comment-781</guid>
		<description>&lt;i&gt;Die obige Version wurde von mir überarbeitet. Hier die authentische Skizze aus dem Notizbuch, die ich der Vollständigkeit halber auch darstellen möchte. In ihr sind auch die üblichen fettgedruckt integrierten Randnotizen enthalten.&lt;/i&gt;

&lt;b&gt;8.6.11 19:34 &lt;/b&gt;Es machten sich also auf: der Lotse, der Navigator und der Reisende. Und dabei ist es niemals ernsthaft eine Frage, ob nun eine Reise stattfindet. Jedoch ist es auch immer so, dass, wenn der Reisende nun nicht fährt, die Reise nicht stattfindet. Nunja, die Reise fand statt, also stimmte auch die Chemie zwischen Reisendem, Lotsen und Navigator, das Vertrauen war vorhanden.
Das war beileibe auch Notwendigkeit, denn man hatte sich nicht wenig vorgenommen. Denn die Reise sollte bis zu dem Ort führen, wo sie gestartet hatte. Und das rechtfertigte den ganzen Aufwand.
Beim Reisevehikel handelte es sich um eine Art Fahrrad, das man sowohl mit seinen Füßen als auch mit der Kraft seiner Gedanken umtreiben und steuern konnte und das am meisten Fahrt aufnahm, wenn es direkt auf die Sonne zusteuerte.
Der Navigator hatte den Kurs aufs genaueste berechnet &lt;b&gt;23:31&lt;/b&gt; und würde auch über die Einhaltung wachen – zwar. Aber er wäre kein guter Navigator, könnte er nicht stets reagieren und einen gleichwertigen Weg von jedem Punkt erarbeiten, an den es die Reisegruppe hin verschlagen hat.
Des Lotsen Tätigkeit ist anders gelagert. Er kennt Stromschnellen, Untiefen, er vermeidet sie, ohne des Navigators Kurswahl zu beeinflussen; und er kann Akzente setzen.
Hier mal links, rechts, oben unten gibt es was zu sehen, eine Besonderheit, er kennt sie, fühlt sie, wähnt sie kommen. Ein guter Lotse ist in Personalunion noch ein Stück weit Reiseführer.
Nun zum Reisenden. Wiewohl er sich nach reiflicher Überlegung eigentlich vollends dem Wirken von Lotse &lt;b&gt;9.6. 19:20&lt;/b&gt; und Navigator verschreibt, ist ja doch er der eigentliche Meister der Reise, es ist ja seine Reise. Er wird stets für sich die Entscheidungen für die Reise treffen, die Leitung durch Lotse und Navigator besteht, solange sie besteht und endet, wenn sie endet.
Nun jedenfalls konnte die Reise beginnen. Der Reisende schwang sich auf sein Vehikel und war gespannt, wo ihn die Fahrt hinbringen würde.
Spannung, nicht aber Anspannung ergriff Besitz von ihm und schon bald stellte sich auch im Bewusstsein ein, dass er sich tatsächlich auf einer Reise befand. Es war natürlich klar, dass, wer sich auf Reisen begibt, auf Reisen sein würde, dies aber dann tatsächlich erstmals wahrzunehmen, ist jedoch etwas vollkommen anderes. Man verändert sich mit der Landschaft, die man bereist, und wenn man diesen Zusammenhang akzeptiert hat, verändert sich die Landschaft mit einem selbst.
Die Reise führte in kleine und große Entfernungen, in denen man stets große und kleine Entdeckungen machen konnte; das größte Vergnügen bereitete dem Reisenden, Dinge zu entdecken, die er schon kannte. Denn obwohl er sie schon zu kennen glaubte, waren sie doch grundlegend anders. Sie waren nämlich genau so wie sie waren und wie er sie schon kannte, denn so mussten sie ja schließlich sein.
Nachdem er sich nun Ferne und Nähe angesehen hatte und feststellen musste, dass sie beide gleich weit voneinander und von ihm entfernt waren, &lt;b&gt;16.7.11.19:34&lt;/b&gt; stellte er fest, dass es niemals möglich wäre, alle Dinge in der Welt ständig neu zu erkennen und wieder neu kennenzulernen.
Ein Zeitproblem wäre es freilich nicht, denn die Zeit hatte er vorsorglich bereits angehalten, so musste er sich nicht ständig um deren Fortgang sorgen. Ernsthaft nötig wäre es wohl auch nicht gewesen, denn wenn es nicht möglich war, wie sollte es dann nötig sein?
Aber es amüsierte ihn. Die schiere Inhaltslosigkeit seiner Beschäftiung mit den Dingen bereitete Vergnügen.
Das Vehikel blieb aber nicht stehen. Mit zunehmender Geschwindigkeit führte der Kurs direkt in Richtung Universum.
Diese starre Bewegung brachte den Reisenden der Lösung seines nicht vorhandenen Problems näher: wenn er die Schöpfung in ihren Teilen nicht begreifen konnte, so sollte er sie neu erfinden.
Der Lotse freute sich, dass die Fahrt den Reisenden in Bewegung versetzt zu haben schien. Er nickte dem Navigator zu, dieser lächelte zurück und leitete den finalen Schwenk ein, den die Reise nun verlangte: gerade auf die Sonne zu.
Der Reisende erkannte seine Chance: er breitete die Arme aus, öffnete den Mund zu einem einzigen Rachen, verschluckte die Sonne, und verwandelte sich in einen leuchtenden Vertilger von allem was war, was ist, was gewesen wäre.
Es war eine wahnsinnige Energie, die mit ihm eins wurde oder mit der er eins wurde; er war eins, er war alles.
&lt;b&gt;22:03 &lt;/b&gt;Nun ist es ja so, dass alles eben nicht genug ist, wenn es nur eins ist. Also, um nicht unpräzise zu sein: es war mehr als genug, es war ja schließlich alles. Jedenfalls – nun im Wissen, alles selbst zu sein – entschied sich der Reisende, eine Schöpfung zu machen. Zuerst schöpfte er Papier und eine Tintenfeder.
Und so wie die Tinte, die er in plastischen Hügelzügen über das Papier verteilte von diesem zu flachen, beständigen Linien aufgesogen wurde, so verfestigten sich in ihm die Gedanken und Überzeugungen, wie seine Schöpfung aussehen sollte. Er gab sich damit durchaus Mühe, denn nichts zu tun ist durchaus gut und sinnvoll, zumindest ebenso sinnvoll wie irgendetwas, aber für den Anspruch, den man an sich selbst stellt, muss man durchaus etwas tun.
So hub der glühende Vertilger also an zu schöpfen und erschuf die Welt, die er mit allem was gewesen war, was war und was gewesen sein würde verschlungen hatte. Sie war viel besser als vorher, denn sie war so wie immer.
Nun befand er sich also wieder in der Gesellschaft von Lotse und Navigator am Ende seiner unglaublich langen Reise am Ort wo sie gestartet waren, erschöpft und zufrieden und stieß genüsslich die Zeit wieder an.
Eine Spinne springt vorbei: &quot;Befreie Dich vom Anspruch!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Die obige Version wurde von mir überarbeitet. Hier die authentische Skizze aus dem Notizbuch, die ich der Vollständigkeit halber auch darstellen möchte. In ihr sind auch die üblichen fettgedruckt integrierten Randnotizen enthalten.</i></p>
<p><b>8.6.11 19:34 </b>Es machten sich also auf: der Lotse, der Navigator und der Reisende. Und dabei ist es niemals ernsthaft eine Frage, ob nun eine Reise stattfindet. Jedoch ist es auch immer so, dass, wenn der Reisende nun nicht fährt, die Reise nicht stattfindet. Nunja, die Reise fand statt, also stimmte auch die Chemie zwischen Reisendem, Lotsen und Navigator, das Vertrauen war vorhanden.<br />
Das war beileibe auch Notwendigkeit, denn man hatte sich nicht wenig vorgenommen. Denn die Reise sollte bis zu dem Ort führen, wo sie gestartet hatte. Und das rechtfertigte den ganzen Aufwand.<br />
Beim Reisevehikel handelte es sich um eine Art Fahrrad, das man sowohl mit seinen Füßen als auch mit der Kraft seiner Gedanken umtreiben und steuern konnte und das am meisten Fahrt aufnahm, wenn es direkt auf die Sonne zusteuerte.<br />
Der Navigator hatte den Kurs aufs genaueste berechnet <b>23:31</b> und würde auch über die Einhaltung wachen – zwar. Aber er wäre kein guter Navigator, könnte er nicht stets reagieren und einen gleichwertigen Weg von jedem Punkt erarbeiten, an den es die Reisegruppe hin verschlagen hat.<br />
Des Lotsen Tätigkeit ist anders gelagert. Er kennt Stromschnellen, Untiefen, er vermeidet sie, ohne des Navigators Kurswahl zu beeinflussen; und er kann Akzente setzen.<br />
Hier mal links, rechts, oben unten gibt es was zu sehen, eine Besonderheit, er kennt sie, fühlt sie, wähnt sie kommen. Ein guter Lotse ist in Personalunion noch ein Stück weit Reiseführer.<br />
Nun zum Reisenden. Wiewohl er sich nach reiflicher Überlegung eigentlich vollends dem Wirken von Lotse <b>9.6. 19:20</b> und Navigator verschreibt, ist ja doch er der eigentliche Meister der Reise, es ist ja seine Reise. Er wird stets für sich die Entscheidungen für die Reise treffen, die Leitung durch Lotse und Navigator besteht, solange sie besteht und endet, wenn sie endet.<br />
Nun jedenfalls konnte die Reise beginnen. Der Reisende schwang sich auf sein Vehikel und war gespannt, wo ihn die Fahrt hinbringen würde.<br />
Spannung, nicht aber Anspannung ergriff Besitz von ihm und schon bald stellte sich auch im Bewusstsein ein, dass er sich tatsächlich auf einer Reise befand. Es war natürlich klar, dass, wer sich auf Reisen begibt, auf Reisen sein würde, dies aber dann tatsächlich erstmals wahrzunehmen, ist jedoch etwas vollkommen anderes. Man verändert sich mit der Landschaft, die man bereist, und wenn man diesen Zusammenhang akzeptiert hat, verändert sich die Landschaft mit einem selbst.<br />
Die Reise führte in kleine und große Entfernungen, in denen man stets große und kleine Entdeckungen machen konnte; das größte Vergnügen bereitete dem Reisenden, Dinge zu entdecken, die er schon kannte. Denn obwohl er sie schon zu kennen glaubte, waren sie doch grundlegend anders. Sie waren nämlich genau so wie sie waren und wie er sie schon kannte, denn so mussten sie ja schließlich sein.<br />
Nachdem er sich nun Ferne und Nähe angesehen hatte und feststellen musste, dass sie beide gleich weit voneinander und von ihm entfernt waren, <b>16.7.11.19:34</b> stellte er fest, dass es niemals möglich wäre, alle Dinge in der Welt ständig neu zu erkennen und wieder neu kennenzulernen.<br />
Ein Zeitproblem wäre es freilich nicht, denn die Zeit hatte er vorsorglich bereits angehalten, so musste er sich nicht ständig um deren Fortgang sorgen. Ernsthaft nötig wäre es wohl auch nicht gewesen, denn wenn es nicht möglich war, wie sollte es dann nötig sein?<br />
Aber es amüsierte ihn. Die schiere Inhaltslosigkeit seiner Beschäftiung mit den Dingen bereitete Vergnügen.<br />
Das Vehikel blieb aber nicht stehen. Mit zunehmender Geschwindigkeit führte der Kurs direkt in Richtung Universum.<br />
Diese starre Bewegung brachte den Reisenden der Lösung seines nicht vorhandenen Problems näher: wenn er die Schöpfung in ihren Teilen nicht begreifen konnte, so sollte er sie neu erfinden.<br />
Der Lotse freute sich, dass die Fahrt den Reisenden in Bewegung versetzt zu haben schien. Er nickte dem Navigator zu, dieser lächelte zurück und leitete den finalen Schwenk ein, den die Reise nun verlangte: gerade auf die Sonne zu.<br />
Der Reisende erkannte seine Chance: er breitete die Arme aus, öffnete den Mund zu einem einzigen Rachen, verschluckte die Sonne, und verwandelte sich in einen leuchtenden Vertilger von allem was war, was ist, was gewesen wäre.<br />
Es war eine wahnsinnige Energie, die mit ihm eins wurde oder mit der er eins wurde; er war eins, er war alles.<br />
<b>22:03 </b>Nun ist es ja so, dass alles eben nicht genug ist, wenn es nur eins ist. Also, um nicht unpräzise zu sein: es war mehr als genug, es war ja schließlich alles. Jedenfalls – nun im Wissen, alles selbst zu sein – entschied sich der Reisende, eine Schöpfung zu machen. Zuerst schöpfte er Papier und eine Tintenfeder.<br />
Und so wie die Tinte, die er in plastischen Hügelzügen über das Papier verteilte von diesem zu flachen, beständigen Linien aufgesogen wurde, so verfestigten sich in ihm die Gedanken und Überzeugungen, wie seine Schöpfung aussehen sollte. Er gab sich damit durchaus Mühe, denn nichts zu tun ist durchaus gut und sinnvoll, zumindest ebenso sinnvoll wie irgendetwas, aber für den Anspruch, den man an sich selbst stellt, muss man durchaus etwas tun.<br />
So hub der glühende Vertilger also an zu schöpfen und erschuf die Welt, die er mit allem was gewesen war, was war und was gewesen sein würde verschlungen hatte. Sie war viel besser als vorher, denn sie war so wie immer.<br />
Nun befand er sich also wieder in der Gesellschaft von Lotse und Navigator am Ende seiner unglaublich langen Reise am Ort wo sie gestartet waren, erschöpft und zufrieden und stieß genüsslich die Zeit wieder an.<br />
Eine Spinne springt vorbei: &#8220;Befreie Dich vom Anspruch!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wahlgesetz von Tobias Wichtrey</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/375/comment-page-1#comment-779</link>
		<dc:creator>Tobias Wichtrey</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 07:36:04 +0000</pubDate>
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		<description>Bemerkenswert finde ich auch, wie ich kürzlich im Spiegel gelesen habe, dass sogar der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags schon lange gewarnt hat, dass der jetzige Entwurf ein Schmarrn ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bemerkenswert finde ich auch, wie ich kürzlich im Spiegel gelesen habe, dass sogar der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags schon lange gewarnt hat, dass der jetzige Entwurf ein Schmarrn ist&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wahlgesetz von psycho</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/375/comment-page-1#comment-778</link>
		<dc:creator>psycho</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 15:48:59 +0000</pubDate>
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		<description>Der doppelte Pukelsheim ist mir durchaus bekannt, löst aber nach meiner Ansicht nur das verfassungsrechtliche Problem, indem er einen mathematischen Irrsinn des bestehenden Systems ausbügelt, er zementiert allerdings die Dominanz der Verhältniswahl in unserem Wahlsystem. Fallen fast keine Überhangmandate mehr an, ist schon aus der Zweitstimme vollständig klar, welche Partei wo sitzt, nur noch nicht, welcher Politiker, denn bekanntlich werden die gewonnenen Direktmandate zuerst auf die zugeteilten Plätze verteilt, dann nach Listenrang.
Ich habe das in diesem Beitrag nicht so klar gemacht, wie in anderen zu diesem Thema, aber mein Ziel ist es, die Erststimme nicht von der Verhältniswahl, sondern gleich vom Parteiensystem zu entkoppeln. Der Clou basiert darauf. dem, der sich zur Erststimmenwahl stellt (kann jeder Bürger des Wahlkreises tun), zu untersagen, gleichzeitig auf einer Liste einer Partei zu stehen.
Dies würde nämlich den zentralen Mißstand beseitigen, dass die Parteien – vor allem die &quot;großen&quot; – mit ihren großen Pfunden versuchen können, die Direktstimmen einzuheimsen, den jeweiligen Kandidaten aber gleichzeitig eine Absicherung über die sogenannten sicheren Listenplätze zu bieten. Wäre letzteres nicht mehr möglich, würden möglicherweise einige Schwergewichte auf die Gefahr verzichten, gegen einen vielleicht doch engagierteren Herausforderer zu verlieren. Im Gegenzug wäre endlich eine Möglichkeit geschaffen völlig unabhängige Abgeordnete in den Bundestag zu bekommen, die ohne Angst um ihren Listenplatz nach ihrer Meinung agieren können, in der Überzeugung, sich vor ihrer Region bewähren zu können und damit ihre Wiederwahl zu sichern.
Mit der Beseitigung des &quot;doppelten Pfundes&quot; würde das System also auch die wahnsinnige Macht der Hinterzimmer in den Parteizentralen schwächen und Verhandlungen und Abstimmungen wieder dort hin bringen, wo sie hingehören: in den Bundestag.
Zur letzten Bemerkung: ich bin vollkommen Deiner Meinung, dass eine Verfassung nicht zu detailversessen sein sollte und dass sich eine gewisse inflationäre Verfassungsflickerei breitgemacht hat. Dies kann aber kein Pauschalargument gegen alle Verfassungsänderungen sein. Gerade das Wahlgesetz, zumindest dessen Grundzüge, als die Kernmitwirkungsmöglichkeit des Bürgers an seinem Staat, gehört für mich nicht zu den unnötigen Details, denn wie Du mit Deinem Adenauerexkurs rückwärts einräumst, liegt darin ein sehr großes Einflußpotential auf das Ergebnis der Wahl und mir persönlich ist das zu gefährlich, um da ständig einfache Mehrheiten – und damit immer die aktuelle Regierung für ihre eigene Wiederwahl – dran &quot;herumfrickeln&quot; zu lassen.
Ich freue mich schon, von Dir zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der doppelte Pukelsheim ist mir durchaus bekannt, löst aber nach meiner Ansicht nur das verfassungsrechtliche Problem, indem er einen mathematischen Irrsinn des bestehenden Systems ausbügelt, er zementiert allerdings die Dominanz der Verhältniswahl in unserem Wahlsystem. Fallen fast keine Überhangmandate mehr an, ist schon aus der Zweitstimme vollständig klar, welche Partei wo sitzt, nur noch nicht, welcher Politiker, denn bekanntlich werden die gewonnenen Direktmandate zuerst auf die zugeteilten Plätze verteilt, dann nach Listenrang.<br />
Ich habe das in diesem Beitrag nicht so klar gemacht, wie in anderen zu diesem Thema, aber mein Ziel ist es, die Erststimme nicht von der Verhältniswahl, sondern gleich vom Parteiensystem zu entkoppeln. Der Clou basiert darauf. dem, der sich zur Erststimmenwahl stellt (kann jeder Bürger des Wahlkreises tun), zu untersagen, gleichzeitig auf einer Liste einer Partei zu stehen.<br />
Dies würde nämlich den zentralen Mißstand beseitigen, dass die Parteien – vor allem die &#8220;großen&#8221; – mit ihren großen Pfunden versuchen können, die Direktstimmen einzuheimsen, den jeweiligen Kandidaten aber gleichzeitig eine Absicherung über die sogenannten sicheren Listenplätze zu bieten. Wäre letzteres nicht mehr möglich, würden möglicherweise einige Schwergewichte auf die Gefahr verzichten, gegen einen vielleicht doch engagierteren Herausforderer zu verlieren. Im Gegenzug wäre endlich eine Möglichkeit geschaffen völlig unabhängige Abgeordnete in den Bundestag zu bekommen, die ohne Angst um ihren Listenplatz nach ihrer Meinung agieren können, in der Überzeugung, sich vor ihrer Region bewähren zu können und damit ihre Wiederwahl zu sichern.<br />
Mit der Beseitigung des &#8220;doppelten Pfundes&#8221; würde das System also auch die wahnsinnige Macht der Hinterzimmer in den Parteizentralen schwächen und Verhandlungen und Abstimmungen wieder dort hin bringen, wo sie hingehören: in den Bundestag.<br />
Zur letzten Bemerkung: ich bin vollkommen Deiner Meinung, dass eine Verfassung nicht zu detailversessen sein sollte und dass sich eine gewisse inflationäre Verfassungsflickerei breitgemacht hat. Dies kann aber kein Pauschalargument gegen alle Verfassungsänderungen sein. Gerade das Wahlgesetz, zumindest dessen Grundzüge, als die Kernmitwirkungsmöglichkeit des Bürgers an seinem Staat, gehört für mich nicht zu den unnötigen Details, denn wie Du mit Deinem Adenauerexkurs rückwärts einräumst, liegt darin ein sehr großes Einflußpotential auf das Ergebnis der Wahl und mir persönlich ist das zu gefährlich, um da ständig einfache Mehrheiten – und damit immer die aktuelle Regierung für ihre eigene Wiederwahl – dran &#8220;herumfrickeln&#8221; zu lassen.<br />
Ich freue mich schon, von Dir zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wahlgesetz von @AlterPirat</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/375/comment-page-1#comment-777</link>
		<dc:creator>@AlterPirat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 13:51:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psyfessional.de/archiv/375#comment-777</guid>
		<description>Mal abgesehen von der grundsätzlichen Kritik an Schwarz-Gelb und dem Herumgefrickel am Wahlrecht, muss ich Dir doch beim vorgeschlagenen Grabenwahlrecht widersprechen: Wenn Direktmandate und Listenmandate entkoppelt werden, schadet dies den kleinen Parteien. (Adenauer hat das das Grabenwahlrecht in den 50ern nicht zuletzt deshalb vorgeschlagen, um die FDP loszuwerden.)

Viel besser wäre ein doppelt-proportionales Wahlrecht mit offenen Listen wie in einigen Schweizer Kantonen, z.B. Zürich, Aargau. (Google-Stichwort: Pukelsheim)

Und ein Letztes: Eine Verfassung sollte nicht zu detailversessen sein. In den letzten Jahren sind schon viel zu viele Details ins Grundgesetz gerutscht, die in normalen Gesetzen besser geregelt gewesen werden. Und eine Verfassung sollte auch nicht wie bisher im Jahrestakt geändert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal abgesehen von der grundsätzlichen Kritik an Schwarz-Gelb und dem Herumgefrickel am Wahlrecht, muss ich Dir doch beim vorgeschlagenen Grabenwahlrecht widersprechen: Wenn Direktmandate und Listenmandate entkoppelt werden, schadet dies den kleinen Parteien. (Adenauer hat das das Grabenwahlrecht in den 50ern nicht zuletzt deshalb vorgeschlagen, um die FDP loszuwerden.)</p>
<p>Viel besser wäre ein doppelt-proportionales Wahlrecht mit offenen Listen wie in einigen Schweizer Kantonen, z.B. Zürich, Aargau. (Google-Stichwort: Pukelsheim)</p>
<p>Und ein Letztes: Eine Verfassung sollte nicht zu detailversessen sein. In den letzten Jahren sind schon viel zu viele Details ins Grundgesetz gerutscht, die in normalen Gesetzen besser geregelt gewesen werden. Und eine Verfassung sollte auch nicht wie bisher im Jahrestakt geändert werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Augsburger Fahrradkultur von psycho</title>
		<link>http://www.psyfessional.de/archiv/371/comment-page-1#comment-775</link>
		<dc:creator>psycho</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 23:07:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psyfessional.de/?p=371#comment-775</guid>
		<description>@Tobi: Mir war das durchaus bewusst; genannter Vorfall ereignete sich an derselben Veranstaltung am selben Tage. Ich habe auch kurz mit mir gerungen, noch das Fass aufzumachen, aber ich entschied mich dazu, ihn unerwähnt zu lassen, auch wenn er an mir emotional nicht spurlos vorüber ging.
Dennoch wertete ich ihn als exzeptionell und konnte meine Empfehlung deswegen aussprechen, weil ich wieder mitfahren würde.
@Stefan: Gern geschehen und meinerseits ein Dankeschön, die Welt braucht Menschen mit Überzeugungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tobi: Mir war das durchaus bewusst; genannter Vorfall ereignete sich an derselben Veranstaltung am selben Tage. Ich habe auch kurz mit mir gerungen, noch das Fass aufzumachen, aber ich entschied mich dazu, ihn unerwähnt zu lassen, auch wenn er an mir emotional nicht spurlos vorüber ging.<br />
Dennoch wertete ich ihn als exzeptionell und konnte meine Empfehlung deswegen aussprechen, weil ich wieder mitfahren würde.<br />
@Stefan: Gern geschehen und meinerseits ein Dankeschön, die Welt braucht Menschen mit Überzeugungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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