Kategorie: Allgemein


Dr. psycho promoviert

16. Mai 2011 - 20:43 Uhr

Ich hab mir was überlegt: wenn doch jetzt die Doktorarbeiten von so vielen Leuten entdoktort werden, dann sind sie ja keine Doktorarbeiten mehr. Und dann sind sie ja fast nichtmal veröffentlicht. Also kann ich mir ja jetzt die nicht geklauten Stellen vom Karl Theodor und von der Silvana und von der Stoiber-Tochter und von – hm, da war doch noch so ein Bundestagsabgeordneter, egal – nehmen und mir daraus eine neue originelle Doktorarbeit zusammenbasteln. Was kostet gleich nochmal “summa cum laude”?

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Zitat des Zeitpunkts “Kultur”

1. Dezember 2010 - 21:47 Uhr

Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
Oscar Wilde [aber ich befürchte, den Namen habe ich nur so dazugeschrieben]

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Der Realität auf den Leim gegangen

30. November 2010 - 21:47 Uhr

21.9.0 07:38 Realitäten verschwinden. Und zwar schneller als ich dachte. Ich meine jetzt nicht, dass ich geträumt habe, wie ich mit einem Gewehr bewaffnet durch ein bayrisches Dorf lief, als dort der amerikanische Präsident zum Staatsbesuch war, ich jedoch eder Leibgarde noch Lebenstrachter. Vielmehr meine ich die Realität, die man beim anschaun einer Folge Pumuckl beobachten kann. Mir scheint, als wäre die Lebensrealität der Menschen, die sich da finden, fast vollständig verschwunden.
Gut, da gibt es diese Nebenrollen mit den typischen 80er-Anklängen. Um die ist es sicher nciht schade, das war ja auch ein merkwürdiges Jahrzehnt.
5.11.0 21:32 JazzJazzJazz Verschwunden sind diese städtischen Urtypen. Das handschlägig-verbindlich-gemütliche Werkeln. Meister Eder lässt grüßen. Was hat der nicht stundenlang an irgendwelchen hölzernen Versatzstücken herumge – ähm – speitelt und -geschliffen. Dann kam der Kollege Handwerksmeister vorbei, um ein Pläuschchen zu halten, nebenbei klärt man noch Details über ein gemeinsames oder zusammenhängendes Gewerk.
Lebensrealitäten aus einer versatzstückig surrealen Kinderserie zu holen, mag merkwürdig anmuten, allerdings trägt das schon, insofern die zugrundeliegenden Archätypen ihre Weltpräsenz verloren haben, bzw. deren Ausprägungen.
Real zu existieren scheint diese Lebensweise noch in italienischen Kleinstädten, wo sich am früheren Abend die Gesamtbesetzung ältererr Herren und Ladengewerbetreibender am zentralen Platz des Ortes trifft, zum Abendausklang und für ebendiese schon erwähnten Präusche, es aber genauso möglich ist, mehr oder weniger unwillig, einzelne noch in ihren – freilich noch nicht abgeschlossenen – Laden zu bewegen.
Diese Kultur der Gelassenheit – sicherlich zwar immernoch millieuabhängig auch hier anzutreffen – muss, so man dem Zeitdokument diesbezüglich Glauben schenken möchte, auch hierzulange – allen internationalen Stereotypengerüchten [sic!] – verbreitet vertreten gewesen sein. Sie gilt es wiederzubeleben, kultivieren, wiederentdecken und zu nutzen. Das kann nicht schlecht sein.

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Buch IV

29. November 2010 - 21:54 Uhr

Nennt mich altmodisch!
Aber ich bleibe dabei, Handschriftlichkeit hat eine eigene Qualität. In meinem Fall zwar keine gute, was die Optik betrifft, dafür hat sie aber diese persönliche Note, die auch im Subtext eine Menge Informationen vermitteln kann. Körperlich-geistiger Zustand, Umgebungs- und Füllerbedingungen, Eile, Ruhe etc..
Darum bleibe ich bis auf weiteres dabei, eifrig mein Büchlein rumzutragen und mich auch zu bemühen, Füller samt Patrone am Start zu haben – für eventuelle Eintragungen.

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Dekadenz gegen Decadènce

12. Oktober 2010 - 08:33 Uhr

Im Kampf gegen den vollen Kühlschrank erscheint Dekadenz als geeignetes Mittel. Ich verschlinge alles, was demnächst dem Verfall verfallen könnte und schütze mich so unter Verkürzung meiner Lebensspanne davor, im Spiegel der verwesenden Konsumgüter meine eigene Vergänglichkeit erkennen zu müssen.

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Bekiffte Bären in Kanada

20. September 2010 - 19:12 Uhr

…kann man googlen und dann kann man kichern, weil diese Bären eine Hanfplantage bewachen sollten, das ist richtig. Diese Meldung ist auch leider an mir vorbeigegangen, als sie aktuell war, auch das ist richtig. Aber es ist auch richtig, dass man bei mir noch nie über bekiffte Bären in Kanada lesen konnte, das lässt es merwürdig erscheinen, wenn meine Leser fordern, sie würden gerne “wieder mehr” über selbige hier lesen.
Nungut, ich halte es für eine klasse Idee, Wildtiere für Bewachung wilder Plantagen zu verwenden, da diese erstens größere Angst erzeugen und zweitens weils einfach cool ist. Diese dann allerdings, weil man selber Angst vor ihnen hat, so sehr zu bedrogen, dass ihre Abschreckwirkung auf das Niveau einer Horde Gartenzwerge sinkt, verspielt den Vorteil der Wildheit. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass auch die Plantage vor den Schutzwildtieren zu schützen ist, da Tiere entgegen der ungestützten landläufigen Meinung durchaus gerne Drogen nehmen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Da Tiere jedoch meist weder über opponierbare Daumen, noch über ausreichende Bargeldbeträge verfügen, um auf üblichem Wege an Drogen zu kommen (Schwarzbären scheinen zwar auf den ersten Blick prädestiniert für Schwarzmarktgeschäfte, sie können aber nicht einmal mit einer dunklen Mütze das notwendige Maß an unauffälliger Unscheinbarkeit herstellen, die für diese unabdingbar ist), nutzen sie gerne Gelegenheiten und übernehmen mit entsprechenden Hintergedanken verantworungsvolle Aufgaben wie die Sicherung von mittleren bis großen Monokulturen potenter Pflanzen.
Aber wenn es nun schon um Tiere und Drogen gehen soll, möchte ich wirklich eine Lanze brechen, für die Tiere, auch das ist nämlich mit diesen Daumen leichter, auch wenn sie nur die Leertaste massieren: Tiere haben auch ein Recht auf Rausch, zumindest sollte man ihnen den Gönnen. Man sollte sich immer freuen, wenn man statt der Zielschnecken einen besoffenen Igel in der Bierfalle hat, und zwar für den Igel. Erntedank zu feiern, macht ihm vielleicht auch Spaß kurz vor der Winterruhe. Und der Igel ist bei weitem nicht so penetrant wie die Herde Elefanten, die in den 80ern eine Schnapsfabrik stürmten. Und er ist nicht so hart drauf, wie der durchschnittliche Koalabär, dessen Leben sich ähnlich anfühlen muss, wie das eines Straßenpunks. Denn wie letzterer von Bier, ernährt sich jener auch nur von seiner Droge. Wie groß muss nur am Morgen immer die Überwindung sein, wenn man dem Geschundenen Körper, der sich gerade wieder notdürftig bis zur Handlungsfähigkeit regeneriert hat, wieder einen Schlag versetzen muss, nur, um seinen Kalorienbedarf decken zu können, wohl wissend, dass man spätestens am Nachmittag wieder fast Bewegungsunfähig in den Ästen hängen wird und darauf warten muss, dass man wenigstens wieder Kopfweh spüren kann. Dabei scheint es bei Tier und Mensch nur Gewohnheit bzw. Gewöhnung zu sein. Dieweil man ausgewachsene Koalas nicht vom Stoff runterbringt, ohne dass ihre Gesundheit leidet, ist es allerdings schon gelungen, Jungtiere eukafrei großzuziehen, ob diese Technik auf Punks umsetzbar ist, ist hingegen fraglich – aber auch nicht wichtig, denn wie Koalas sind ja auch Punks (möglicherweise zurecht) vom Aussterben bedroht.
Nun folgt aber der wichtigste Aufruf für den Tierfreund: Katzenminze. Also nicht für den Tierfreund, sondern für die Katze. Pflanzen und über möglicherweise spektakuläre Szenen freuen. In Gebieten mit geringer Minzdichte kann die zentrale Pflanze schonmal zum Anziehungspunkt für die Tiere der gesamten Nachbarschaft werden, so braucht man schonmal keine eigene Katze. Noch schöner ist allerdings, was die Minze mit den Katzen macht: orgiastisch glücklich. Wer könnte sich da nicht freuen für die Tiere. Die Katzenminze wirkt recht direkt auf den Sexualtrieb, bisweilen sind bei Katern auch spontane Minzlatten beobachtet worden.
Leider wird es schwer werden, den Katzen im Selbstversuch nachzufühlen oder -eifern. In ernstzunehmender Literatur ist nirgends die Rede davon, dass beim Menschen brauchbare Wirkungen auftreten. Diese seien nur knapp über der Wahrnehmungsschwelle; dafür sind allerdings auch keine Nebenwirkungen zu erwarten, dem Selbstversuch stehen also keine dringenden Warnungen entgegen; als gängige Konsumform wird Rauchen des getrockneten Krautes evtl. gemischt mit Nicotiana tabacum genannt.
Wer noch eine moralische Stütze benötigt, um – vielleicht erstmal nur zum eigenen Vergnügen – in seinem Garten einen Raubtierswingerclub zu gründen, dem sei noch eine potente (ja, genau!) Hilfestellung gegeben: Es ist belegt, dass Katzen mit Zugang zu Katzenminze eine höhere Lebenserwartung haben.

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Ursula?

2. Juni 2010 - 13:47 Uhr

Wir wissen, dass sie unglücklich ist, seitdem sie nicht mehr Familienministerin sein darf, aber nachdem nun einer wegen mangelndem Amtsrespekt gegangen ist, geht schon wieder munter das Verräumen von verdienten Veteranen an (irgendsoein pseudogenialer Grottenolm hat ja auch schon dem Edmund seinen Hut in den, ähm, den, äh, Ring geworfen). Hat die Zensursula-Geschichte zwar gezeigt, dass sie offenbar nicht geeignet ist für Realpolitik (was für sie als Präsidentin sprechen würde), war sie damit gleichzeitig gefährlich nahe an den Grenzen der Verfassung (und das ist für mich eindeutig ein KO-Kriterium). Nein Ursel, nicht mit mir!
Wenn schon ne aktive Ministerin, dann doch lieber das Leuthäuschen, die wäre charakterlich befähigt. Aber mit ihr würde nunmal eine streitbare Liberale (im Justizressort dringend angeraten) aus dem Kabinett verschwinden, das würden einige nur zu gern sehen, ich nicht.
Schäuble gehörte zwar verräumt, aber ich möchte den ehemaligen Minister für Staatssicherheit nicht auch noch zum Präsi machen, wär schon irgendwie uncool.
Wie wärs denn mit Glos? Der redet nicht schnell, bei weitem nicht so kompliziert wie sein Vorgänger und außerdem könnte er sich nicht in Fakten verheddern, darauf hat man bei ihm eh aufgehört zu achten.

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Das Timing

1. Juni 2010 - 11:22 Uhr

15.4. 19:10 Der Beginn Das Timing. Ein gewisser Herr Bach hat einmal gesagt, es sei kein Geheimnis dahinter, man müsse nur die einzelnen Tasten zum richtigen Z22.4. 14:50eitpunkt drücken. Doch darum soll es ja garnicht gehen, denn, was er verschweigt bzw. voraussetzt, ist, dass das gesamte dann einem vorhandenen Masterplan folgt, einem bekannten. Doch was tut, wer planlos vor den Tasten sitzt und überlegt, wie’s weitergeht?
20.5.0 14:06 Diese Einleitun [sic] ist jetzt offiziell verkackt. Viel zu viel Musik-Allegorie, dafür aber die Unterstellung, dass auf jeden Fall ein Masterplan existiert, doch auch das ist nicht sicher.
Das Kernproblem besteht fort. Man befindet sich zu einem Zeitpunkt an einem Ort und möchte an einen, zu dem momentan kein sichtbarer Weg führt. Geht man nun zu dem Ort der so ähnlich ist, weil man ja sowieso schon nicht weiß, warum genau man zum anderen will oder schlägt man sich nach Gefühl in die erste Richtung durch.
19:30 Nein, das ist auch scheiße! Timing war schon das richtige, man muss es nur um Vokabeln wie Chance, Gelegenheit, Ausdauer, lanfristig und kurzfristig aufziehen. Dann noch Masterplan, Faustregel, Handlungsmaxime oder so.
Aber jetzt ist hier blöderweise das Buch voll. Naja, das gibt mir einen neuen Anfang.

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Dein Arsch (Arbeitstitel)

4. April 2010 - 22:51 Uhr

Einem kreativen Hoch entsprang das erste Mal ein Songtext aus aneinandergruppierten Stereotypen, mit dem ich recht zufrieden bin; ich bezeichne ihn einfach mal als mein Erstlingswerk:

Schon wieder bist Du sauer auf mich,
warum das sein muss, das fragte ich Dich.
Doch diese Frage war nicht wirklich klug,
denn Antworten krieg ich genug.

Ich int’ressier mich nicht für Dich,
schau Dich nicht richtig an,
es gäbe keine Frage, die ich Dir beantworten kann.

Was war das gestern für ein Kleid,
kurz und eng, lang und weit?
Hat diese Strähne in ne andere Richtung gezeigt?

Wo hast Du diese kleine Narbe,
was ist Deine Augenfarbe?
Ich frage mich, muss ich das wirklich wissen.

Wenn man die Fragen nicht beantworten kann,
hat man ein ziemliches Problem als Mann.
Warum ich das nicht weiß, kann ich Dir erklärn
Du musst mir nur eine Minute zuhörn.

Ich schau Dir einfach auf den Arsch,
denn dann geht es mir gut,
wenn er beim Gehen seine liegenden Achten beschreibt,
dann muss ich sehn, wie er es tut.
Die Bewegung hält so viel Faszination bereit,
Denn die Backen wackeln mich in die Undendlichkeit.

Warst Du grade beim Friseur,
heißt der Franc oder Pierre?
Und nach welcher Frucht riecht Deine neue Spülung?

Trägst Du die Brille immer schon?
Ist das Kind da Dein Sohn,
Und ist er drei oder siebenundzwanzig?

Was Du denn beruflich machst,
acht bis vier oder nachts?
Kein Plan, ich weiß nur eines genau:

Ich schau Dir einfach auf den Arsch,
denn dann geht es mir gut,
wenn er beim Gehen seine liegenden Achten beschreibt,
dann muss ich sehn, wie er es tut.
Die Bewegung hält so viel Faszination bereit,
Denn die Backen wackeln mich in die Undendlichkeit.

Doch um eines, da muss mich keiner bitten,
wenn ich seh, dass Du sie zeigst,
weil Du Dich nach vorne neigst,
wenn ich weiß, dass Du’s nicht merkst,
weil Du Deine Nägel färbst,
wenn an einem langen Tag
ich sie einfach sehen mag
und beim warten auf den Bus
ich sie einfach sehen muss
dann schau ich, ja, dann schau ich,
dann schau ich Dir auf die – Uhr.

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Die Karwoche. Heute: Kardamom.

3. April 2010 - 04:27 Uhr

Kardamom, Eliachi [auf ayurvedisch], Elettaria cardamomum.
Kardamom ist eine stimulierende Pflanze, die das Gehirn, die Atemwege und das Verdauungssystem beruhigt. Ihre süße, wärmende Energie bringt dem Geist Freude und Klarheit und fördert insbesondere den Fluß von Prana, der Lebenskraft, durch den Körper. In Milch neutralisiert Kardamom die schleimbildenden Eigenschaften, in Kaffee entgiftet er das Koffein.
Eigenschaften: Kardamom ist ein Stimulans, ein Expektorans, ein Diaphoretikum und Aphrodisiakum. Seine Eigenschaften sind scharf und süß mit einer wärmenden, befeuchtenden Wirkung auf die Doshas. Kardamom fördert die Fett- und Stärkeverdauung, stimuliert die Milz und beruhigt einen sauren Magen und sauren Rückfluß. Zusammen mit einer Banane gegessen, unterdrückt er Erbrechen.
Indikation: Kardamom hilft bei Atemwegsbeschwerden wie Husten, Erkältungen, Bronchitis, Asthma und dem Verlust der Stimme. er unterstützt, das Verdauungssystem bei Erbrechen, Rülpsen und Indigestion. Seine stimulierenden Eigenschaften bringen geistige Klarheit und gute Laune.
Anwendung: Kardamom reduziert Kapha und Vata und stimulert Pitta.
Aufgrund seiner nervenberuhigenden Eigenschaften wirkt er ausgleichend auf einen flatterhaften hohen Vata-Zustand durch Entzünden von Agni (Feuer).
Kardamom entfernt überflüssigen Kapha-Schleim aus Magen und Lungen.
Basundi, eine Verdauungshilfe auf Milchbasis, ist gleichzeitig ein wohlschmeckender Nachtisch. Man benötigt dafür 2 Tassen Vollmilch, 2 Teelöffel Kardamompulver, 2 Eßlöffel gemahlene Mandeln und Pistazien, 1 Prise Safranpulver sowie Honig zum Abschmecken. Die Milch zum Kochen bringen. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eindickt. Dabei gelegentlich umrühren, um ein Anbrennen zu verhindern. Kardamom, zerkleinerte Nüsse und etwas Honig zufügen. Unter Rühren weitere 1-2 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und je nach Geschmack Honig zugeben. Vor dem Essen abkühlen lassen. Ausreichend für 2-3 Personen.
C. Norman Shealy: Die große Enzyklopädie der Heilkunde. Abteilung Ayurveda; Eintrag gekürzt wiedergegeben.

Hiermit endet nun auch die kulinarische Karwoche bzw. unser – ich möchte nicht versäumen, diese Zusammenstellung noch mit einem Wort in Zusammenhang zu bringen, wie es in ihrer unendlichen Weisheit nur die katholische Kirche prägen konnte und mir vor einiger Zeit beibrachte – Fastenbuffet.
Nachdem ich gerade eben Radio hörte wurde mir auch wieder bewusst, warum ich einst das erste Karwochenspecial brachte: weil es im gesamten berieselnden Kulturbereich ständig vom Ostersamstag die Rede ist. Das kratzt mich persönlich zwar nicht an meiner religiösen Überzeugung, ärgert mich aber als offenkundiges Zeichen von Ungebildetheit im Medienbereich. Und wieder einmal würde man lediglich als chronischer Nörgler hingestellt, wenn man auf sowas hinwiese.

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